Mittwoch, 14. November 2007

Lohnen sich günstige DVD-Rohlinge?

In Elektronik-Märkten werden DVD-Rohlinge gleich palettenweise in aller erdenklichen Vielfalt angeboten. Jeder bekannte Markenname scheint seine eigenen DVD-Rohlinge auf den Markt zu werfen. Die Scheiben unterscheiden sich auf den ersten Blick nur durch die mehr oder weniger auffällige Verpackung - und durch den Preis.

Obwohl heutzutage jeder Verbraucher spart, wo er nur kann, lohnt es sich nicht immer, die erstbeste Billig-DVD in den Einkaufswagen zu legen und die billgsten DVD Rohlinge kaufen. Der Käufer muss sich zuerst darüber bewusst sein, zu welchem Zweck und auf welchem Gerät er den Rohling einsetzen möchte. Die meisten DVD-Laufwerke oder -Brenner, die heute auf dem Markt sind, sind mit den beiden vorherrschenden Industriestandards, gekennzeichnet durch ein "+" bzw. ein "–" hinter dem Akronym "DVD", kompatibel. Ältere Geräte sind sind zum Teil nur auf einen der beiden Standards ausgelegt. Hier muss der Verbraucher vorher durch einen Blick in die technischen Daten seines Geräts prüfen, welche DVD er verwenden kann.

Die Speicherkapazität eines Rohlings ist das andere wichtige Kriterium, dass über den Preis mitbestimmt. Einseitig beschreibbare DVDs haben 4,7 MB Speicherplatz, doppelseitig beschreibbare 9,4 MB. Der User muss sich entscheiden, ob er seine Daten kompakt auf EINEM Rohling oder lieber verteilt auf mehrere Scheiben verteilen möchte.

Sollen die Daten lange Zeit unverändert auf einem DVD Rohling abgelegt werden, genügt eine einfach beschreibbare Disk, gekennzeichnet durch den Buchstaben "-R". Soll der Rohling hingegen bald wieder überschrieben werden, ist eine etwas teurere Rewritable-Version nötig ("-RW").

Sobald der Verbraucher jedoch den Einsatzzweck eindeutig festgelegt hat, kann er unter gleichwertigen DVDs guten Gewissens die preisgünstigste auswählen.

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